2. Teil Bodenseekrimi

Unser unglaublicher Bodenseekrimi

 

Wir wurden krank.

Die vielfältigen Symptome waren breit gestreut, auf den ersten Blick harmlos. Doch das sollte täuschen, sie wurden immer seltsamer und bedrohlicher. Bei uns Dreien teils identisch, teils bei jedem anders. Es fing relativ harmlos an mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopfweh und Gliederschmerzen. Ärzte schoben es auf das ungewohnte Bodenseeklima. Die Beschwerden wurden jedoch immer schlimmer. Die Wohnung in einem schönen Altbau im historischen Stadtteil von Konstanz war gründlich saniert und machte uns einen hochwertigen Eindruck. Fliesen und freigelegtes Dachgebälk im offenen Wohnraum. Inzwischen hatten sich unsere Leiden insoweit verstärkt, dass es unheimlich wurde: Migräneattacken mit Erbrechen, Erschöpfung, Schwindel und merkwürdiges Schlechtgehen, welches wir noch nie hatten. Gleichgewichtsstörungen und Brennen im Körper, Flimmern vor den Augen, Haarausfall, Herzprobleme. Unser damals 4-jähriger Sohn fieberte und weinte oft, Albträume quälten ihn und er sah Farben! Der blanke Horror.

April 2005
Da wir alle drei betroffen waren, hielten wir den Verdacht den wir lange hegten für immer wahrscheinlicher: dass Einflüsse von außen uns regelrecht attackierten. Zu Ärzten hatten wir ein, vorsichtig ausgedrückt, eher distanziertes Verhältnis. Als ich doch zu einem ging und um Hilfe bat, konnte oder wollte der nichts feststellen, es hat nur viel Zeit und Kraft geraubt.

Eine Voodoo Priesterin sieht Menschen, die mir bewusst schaden

06. April 2005   Aus lauter Verzweiflung machte ich einen Termin bei einer Voodoo – Priesterin im Umland von Konstanz. Sie sagte mir, ohne mich zu kennen und ohne Gespräch zuvor, dass man mir bewusst schaden wolle. Einer + drei. Eine(r) täte es ganz bewusst, es wäre sehr extrem. Ich konnte mit dieser Botschaft wenig anfangen und wollte ihr kaum glauben. Wer sollte mir bewusst schaden wollen, ich hatte doch niemandem etwas getan? Und vor allem, wenn es stimmen sollte, was konnte ich tun? So habe ich damals gedacht, heute weiß ich, wie recht sie hatte….

Ein “spiritueller Heiler” sagt fast das gleiche und will unser Vermögen reinigen  –  wir verlieren alles

Da in unserer Wohnung auf den ersten Blick auch nichts erkennbar war, vermuteten wir schließlich und konnten uns immer mehr vorstellen, dass geistige, nicht sichtbare Kräfte dahinterstecken könnten und suchten den Rat bei einem spirituellen Heiler. Jemand der vielleicht die Fähigkeit hatte, negative Verbindungen zu Menschen oder Flüche auflösen zu können. Schon Zeit meines Lebens wusste ich, dass sich jemand oder mehrere “Wesen” negativ in mein Leben einmischten.
Dieser Mann bestätigte dann unseren Verdacht. Er sah uns und unser Vermögen als hoch belastet an. Er sah Personen im Hintergrund, die uns unser eigenes Leben und unser Vermögen nicht gönnten und uns sogar bewusst schaden wollten. Er bezeichnete unser Vermögen als “Blutgeld” und das, was davon gekauft wurde als “unrein”. Es könne kein Glück bringen. Er bot uns an, uns und alles was in unserem Besitz war zu “reinigen”. Natürlich war uns das Risiko klar. Aber wir waren zu krank und ratlos, dem zu widerstehen. Hilfe woanders hatten wir nicht bekommen und was war die Alternative? Unser Besitz war uns in dem Moment egal. Für uns lag kein Segen mehr auf meinem Erbe. Und was nützt einem dieser fragliche Reichtum wenn man sich sterbens krank fühlt? Und wenn man sowieso nichts damit aufbauen kann oder soll. Nach all dem Horror den wir schon erlebt hatten. Der Mann hatte ja den Nagel auf den Kopf getroffen, soviel war klar.

Und war auch die Chance nur klein, wir griffen danach wie nach einem Strohhalm.

Wochen nachdem ihm alles zu seinen Ritualen übergeben worden war, änderte sich unser Zustand trotzdem nicht. Wir mussten uns langsam der bitteren Realität stellen: die Chance auf Rückgabe von Fahrzeugen oder dem Erlös daraus, sank von Woche zu Woche. Unser Handlungsspielraum wurde immer kleiner, mit letzter Kraft suchten wir weiter nach den Ursachen unseres Schlechtgehens. Unser Zustand ließ das jedoch kaum noch zu.

 

Im Mai 2005: Wir wendeten uns an den Mieterverein. Der Anwalt entwickelte großes Engagement für uns.

Wir waren uns inzwischen ziemlich sicher, dass unser Kranksein mit der Wohnung zu tun haben musste. Wir vermuteten Holzschutzmittel am offenen Sichtgebälk, das ganze Dachgeschoss bestand aus freigelegtem Fachwerk. Wir bekamen den Rat, uns an Prof. M. zu wenden, der Erfahrung mit vergifteten Mieträumen durch Holzschutzmittel haben sollte. Durch bloßen Augenschein konnte der schon in unserer Wohnung am 17.Mai 2005 auf die Verwendung von Holzschutzmitteln schließen…. Was er uns u. a. auch später schriftlich bestätigt hat:

Stellungnahme  Professor Dipl.-Ing.

Unsere Bitte um Auflösung des Mietverhältnisses wird ignoriert

Wir suchten das Gespräch mit dem Vermieter und baten um unbürokratische Auflösung des Mietverhältnisses. Gegen Rückzahlung Kaution und Rückkauf Einbauküche, immerhin ein Betrag von über 9000 €, wollten wir im Gegenzug auf eventuelle Schadensersatzansprüche oder Schmerzensgeld schriftlich verzichten. Wir waren auf dieses Geld für den Auszug angewiesen. Er ließ sich nicht darauf ein und behielt unser Geld.
=> siehe Schreib. Mieterverein weiter unten

Er sicherte uns stattdessen zu: sollte ein Gutachter einen Zusammenhang zwischen unserer Erkrankung und der Wohnung feststellen, wäre er bereit die Kosten für den Gutachter zu übernehmen und uns eine andere Wohnung aus seinem “Bestand” anzubieten. Erstens wollten wir keine Wohnung mehr aus seinem Bestand, zweitens waren wir gezwungen Beweise zu erbringen, wollten wir doch so schnell wie möglich wieder raus. Er spielt auf Zeit, während wir jeden Tag länger in der Wohnung, mehr und mehr vergiftet werden. Hat er überhaupt noch unser Geld?

27.05.05 Gutachter weist Wohngifte nach

Wir ließen durch einen Sachverständigen stichprobenartig Holzproben vom offenen Fachwerkgebälk aus dem Innenraum unserer Dachgeschosswohnung nehmen und mit Verdacht auf Holzschutzmittelbelastung untersuchen. Dieser wies, nach der ersten spontanen Probenahme, gleich drei (Wohn)gifte nach. Er sah sofortigen Handlungsbedarf um Gesundheitsbeschädigung zu vermeiden…… Probenuntersuchung Konradigasse 18. Konstanz ( 2005 )

 

Hilfe beim Auszug wird verwehrt – wir werden behandelt wie Abschaum

Wir bemühten uns eine Ersatzwohnung zu finden und ließen uns zwangsläufig bei der WOBAK (Städtische Wohnungsbaugesellschaft) auf die lange Liste setzten. Man nahm unsere Gesundheitsprobleme in der aktuellen Wohnung nicht ernst, ignorierte sie und konnte oder wollte uns keine Ersatzwohnung anbieten. Auch nicht in den folgenden Monaten. Ausnahme war eine Besichtigung im obersten Stock in einem Hochhaus. Wir hätten die Wohnung genommen, sie wurde jedoch vor unseren Augen an einen anderen Interessenten vergeben.

Von Dez. 2005 bis Juli 2006 keine weiteren Wohnungsangebote !

12.10.05 Wir erinnern unseren Vermieter schriftlich an unsere Bitte um sofortige Aufhebung des Mietverhältnisses

17.10.05 Wir stellen Strafanzeige gegen Lehmann

22.10.05 Wir kürzen nach Aufforderung durch den Mieterverein die Miete, um Vermieter Herrn M. E. zum Einlenken zu bewegen, ohne Wirkung.

09.11.05 Mieterverein erinnert Vermieter an Aufhebungsvorschlag und erstellt Forderungsliste bei Nichtbefolgung:
Aufforderung die Mängel zu beseitigen, Ankündigung Zurückbehaltungsrecht Miete 100 % geltend zu machen
Mieterverein Schreiben Vermieter DMB Konstanz 9.11.2005

30.11.05 Statt dass der Vermieter mit uns kooperiert, bekommen wir fristlose Kündigung, obwohl wir ja schon lange raus wollen, nur eben gegen Rückgabe unseres Geldes für Küche und Kaution.

Bezeichnend: der Vermieter behält unser Geld und verhindert damit den Auszug, schickt uns gleichzeitig die Kündigung. Und das, obwohl wir ihm inzwischen die Belastung mit Holzschutzmitteln nachgewiesen haben.

Anders gesagt: Der Vermieter behält Kaution und Küchenablöse, weiß ja, dass wir alles verloren haben, verhindert somit Auszug, setzt Räumungsklage durch und “verrechnet” später die geminderte Miete mit unserem Geld ( Küche und Kaution, ca. 9000,- Euro ).
Im Nachhinein liegt folgender Verdacht auf der Hand: sich der Kooperation bestimmter Leute sicher, war sein Vorgehen eiskaltes, kriminelles Kalkül. Er will von seinen Zusagen, uns den Gutachter zu bezahlen im Falle, dass ein Zusammenhang Kranksein/Mietwohnung nachgewiesen wird, natürlich nichts mehr wissen…..

 

Jobcenter – ein einziger Horror

Wir hatten Gang zum Jobcenter lange aufgeschoben, da wir immer noch auf ein Einlenken des Vermieters gehofft hatten, doch jetzt lässt es sich nicht mehr vermeiden. Dez. 2005, wir müssen uns arbeitslos melden, da wir kein Geld mehr haben. Es erwartet uns viel Schikane vom Jobcenter und anderen. Erst wird z.B. der Antrag mündlich abgelehnt, Grund: man unterstellt uns verheimlichtes Vermögen, zermürbende, sehr schlimme Wochen bis zur späteren Bewilligung. Auch müssen wir, beim Jobcenter wie auch bei anderen Stellen, inzwischen befürchten, als Simulanten dargestellt zu werden, was erneut mit Kürzung oder Ablehnung der Bewilligung unserer Anträge einhergehen könnte….

 

Möglicher Grund für Schikane: angeblich “verheimlichtes” Vermögen

Wird damit zusammenhängen: der zugewiesene Anwalt im Strafverfahren gegen den Wahrsager prüft unser restliches Vermögen. Wir hatten eine Wiese vom Verkauf an die Stadt 2002 zurückbehalten, weil wir im Zuge der Kapitalbeschaffungsversuche bei unseren Bestrebungen zur Selbstständigkeit, damals 1999, drei Jahre vor dem Hofverkauf, einen Antrag an die Stadt Horn – Bad Meinberg gestellt hatten, dieses Flurstück im neu zu erstellenden Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche darzustellen. Das Grundstück lag einige Kilometer vom Hof entfernt, angrenzend an die Bebauung nahe am Stadtkern. Auszug aus Kaufvertrag mit der Stadt Horn-Bad Meinberg:
Blatt 7, Abs. 2:  “Die Stadt wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür einsetzen, die im Eigentum von Frau………..stehenden Flurstücke 148 und 149, Flur 2, Gemarkung Horn, im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche darzustellen und einen entsprechenden Flächennutzungsplan für diesen Bereich aufzustellen. ……. “

7 Jahre betrug die “Bearbeitungszeit“, wurde uns Hoffnung gemacht, bis Ende 2006 die Absage kam.

Auszug aus einem Brief an den uns zugewiesenen Anwalt S. in Konstanz:  “ … Am 07.11.2006 wurde mir nun von Herrn H., VOBA Konstanz, der sich um den Verkauf des Grundstücks kümmern wollte, mitgeteilt, dass die Stadt Horn es “kürzlich” aus dem, neu zu erstellenden Flächennutzungsplan “rausgeworfen hätte”, mit der Begründung, es wäre ökologisch besonders wertvolles Gelände.”

Man muss sich vorstellen:
– 1999 wird mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, für den auch unser Antrag vorliegt, begonnen.
– 2002 wird vertraglich vereinbart, dass die Stadt das Grundstück, (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) zu Bauland macht.
– 2006 wird nach über 7-jähriger Planungszeit die Neuaufstellung abgeschlossen, ohne unser Grundstück, für einen FNP, der insgesamt nur ca. 15 Jahre Gültigkeit haben soll. Uns wird während der ganzen Zeit, bei gelegentlicher Nachfrage, stets das Gleiche mitgeteilt: … dass es so aussieht, als wenn in Kürze darüber entschieden wird…”

Dieses wird nicht uns übermittelt, sondern telefonisch dem Herrn von der VOBA Konstanz und die Entscheidung ist genau jetzt getroffen worden…

Mein Grundstück, welches die Stadt sicher nie beabsichtigt hatte, zu Bauland zu machen, wird jetzt offenbar als Begründung herangezogen, mir und meiner Familie das Alg 2 vorerst zu verweigern.
Wir werden also gleich zweimal verar….
1) Das Grundstück wird trotz Zusage kein Bauland
2) Das Flurstück wird als Grund herangezogen, uns Hartz IV zu verweigern/erschweren

 

Man will uns etwas anhängen und unter die Erde befördern – mit allen Mitteln

Vielleicht nutzt ihnen dieser Umstand sogar, uns hinter den Kulissen des Betrugs zu bezichtigen, denn so aggressiv wie sich einige benehmen, könnte man darauf schließen. Vielleicht bedient man sich dieser Situation, um sie zu verdrehen und uns schlussendlich beschuldigen zu können…  Anders gesagt: man nutzt eine Situation, in der wir offensichtlich betrogen werden, um uns erneut zu benachteiligen und Rechtsbruch zu betreiben. Und hinter den Kulissen werden wir auch noch als Täter dargestellt. Man nimmt dem, der schon alles verloren hat, der krank ist, mit Kleinkind, auch noch die Möglichkeit sich aus der Lage zu befreien, indem man z.B. das Flurstück aus dem Plan der Aufwertung streicht. Man verweigert erstmal die Grundsicherung. Man gewährt uns nicht unsere Kaution und das Geld für den Küchenkauf aus der Wohnung zurück und verhindert damit den Auszug. Sie verhindern bewußt den Auszug aus der Giftwohnung!

Ihr eigenes kriminelles Tun soll vertuscht werden, indem man uns etwas anhängen will und als kriminell darstellt

Aus heutiger Sicht stellt es sich so dar:

Man schien in meinem Heimatort auf einen “günstigen Zeitpunkt” gewartet zu haben, den Antrag vom Tisch zu fegen und dieser Zeitpunkt war jetzt. Das Ganze war offenkundig eine Schauveranstaltung
– jetzt war man sich sicher, dass wir nichts mehr entgegenzusetzen hatten und schien mit so einer Situation gerechnet zu haben.
– dass wir das in Konstanz nicht überleben
– dass man nie beabsichtigt hatte, Bauland für mich/uns auszuweisen
– das alles lässt Rückschlüsse, auch über früheres und auch späteres Vorgehen zu, im Nachhinein ist der “rote Faden”, der sich durch mein/unser ganzes Leben zieht, ersichtlich.

Auch lässt sich im Nachhinein ablesen, dass Konstanz und Horn sich in ihren vernichtenden Handlungen absprechen.

Man hat sich gegen uns verschworen, will uns als Lügner und Zechpreller darstellen, alle Behörden und andere Beteiligte scheinen miteinander in Kontakt und sich bei der unmenschlichen und verachtenden Behandlungsweise gegen uns zu bestärken. Wir sollen uns samt Kleinkind am besten vor den Zug werfen! Wir werden behandelt wie Abschaum.

…kann schon mal vorkommen.. sagte einmal ein Arzt

 

2006

28.01.06 Einladung vom Jobcenter bekommen für Samstag den 28.Januar. An dem Termin natürlich alles geschlossen. Bereits an dem darauf folgenden Werktag, der Montag, Ankündigung von Sanktionen im Briefkasten.

Viel Schikane vom Jobcenter und anderen Behörden, bergeweise Papierkrieg bis zur totalen Erschöpfung

30.01.06 Vermieter Herr E. weigert sich, sich an sein Versprechen, das Gutachten zu bezahlen, zu halten.

01.02.06 Post vom Anwalt Vermieter E.

06.02.06 ausgerechnet jetzt, Jobcenter hat keine Miete überwiesen, offizielle Version später: PC-Fehler  Jobcenter 16.03 2006 PC

20.02.06 Mieterverein rät zu Strafanzeige gegen Vermieter E.: Verdacht der Körperverletzung,…. (siehe unter 13.06.)

27.02.06 (Rosenmontag): Konto gesperrt durch Finanzamt, die Steuererhebung vom Hofverkauf kommt erst jetzt, 4 Jahre nach Verkauf. Zwei Männer vom Finanzamt behandeln mich wie eine Straftäterin übelster Sorte, sie bedrohen mich, überziehen mich mit  Beschimpfungen….., nur mühsam halten sie sich zurück, mich zu verprügeln. Wie im Delirium versuche ich mich auf dem Stuhl zu halten.

16.03.06 AG Konstanz

06.04.06 Beschluss vom AG Konstanz auf Räumung und Herausgabe der Wohnung

25.04.06 Gutachter M. wird vom Gericht beauftragt ebenfalls Gutachten über Schadstoffbelastung der Mietwohnung zu erstellen mit Frist bis zum 30.06.06.  Zuvor wurde schon Räumungsbeschluss erlassen, also deren Urteil steht schon vorher fest. Etwa neun Wochen in denen wir täglich weiter Holzschutzmittelausgasungen, Schimmel und anderen Giften ausgesetzt sind !

13.06.06 Anwalt vom Mieterverein stellt Strafanzeige gegen Vermieter wg. Verdachts der Körperverletzung, auch durch Unterlassung und Eingehungsbetrug   Strafanzeige g. Ebert KN 13.06.06

Wir bekommen den Tip einen Umweltmediziner aufzusuchen,
22.05.06 Termin bei Dr. Müller im Allgäu

16.06.06 Wir bekommen ärztliche Attests vom Umweltmediziner Holzschutzmittelvergiftung nachgewiesen bei allen drei Familienmitgliedern   Atteste Dr.Müller

30.07.06 das vom Gericht geforderte Gutachten durch den Vermieter Herrn M. E. besagt:  Gutachten Munstein

08.08.06 Herr H. vom Ordnungsamt Konstanz bietet uns großzügig “alternative Unterkunft” im Asylantenheim an! Man beabsichtigt, uns, eine umweltgeschädigte, MCS erkrankte und mit den Folgen der fortlautenden Vergiftung kämpfende Familie, in ein vom Kammerjäger behandeltes Drecksloch zu stecken. Wir bekommen schon während der Besichtigung starke Symptome und weigern uns dort einzuziehen. Wie giftig die Pestizide vom Kammerjäger sind, weiß natürlich der feine Herr H. vom Ordnungsamt.

07.11.06 Anruf von Herrn H. VoBa: Grundstück in Horn wäre aus Flächennutzungsplan “rausgeflogen”, kein Bauland

10.11.06 Post von Ra Stutz: nach einem Jahr ! wird Anklage gegen vorbestraften Lehmann (Wahrsager) erhoben

28.11.06 nach monatelangem Bemühen unsererseits, vorübergehend in ein leerstehendes Haus einziehen zu dürfen, bekommen wir immerhin Zusage vom Eigentümer, Immobilienhändler Thomas P. Wir müssen schriftliche Zusage vom Jobcenter für direkte Mietzahlung an den Vermieter vorlegen, aber einziehen in das, über ein Jahr schon leerstehende Haus, welches abgerissen werden soll, dürfen wir noch lange nicht. Da kommt noch ein monatelanges, zermürbendes Prozedere

05.12.06 Staatsanwaltschaft Konstanz lässt Ermittlungsverfahren gegen Vermieter M. E. (Holzschutzmittelwohnung) 6 Monate später fallen. Die gut vorgetragenen zahlreichen Fakten durch den Anwalt vom Mieterverein werden teilweise verdreht oder einfach ignoriert. Wir erheben Beschwerde  Staatsanwaltschaft KN 23.03 2007

 

07.12.06 Herzklinik

Ich begebe mich mit schlimmen Herzproblemen auf dem Fahrrad in die örtliche Herzklinik zur Diagnose um weitere Beweise zu sammeln. Dort ist man erschrocken über meinen Zustand und macht mich sogleich OP – fertig, will mich auf der Stelle operieren. Man tischt mir auf, dass mein Herzrasen und die Rhythmusstörungen Erbfehler sein. Aber wieso habe ich dann vorm Einzug in die Wohnung noch nie Herzprobleme gehabt? Nur mit letzter Kraft und schon halb im Koma kann ich den “kleinen Routineeingriff” noch abwehren. Wie hinter einer Nebelwand erkenne ich trotz meiner Beschwerden, was mehrere Ärzte um mein Bett versammelt, bezwecken und mir einreden wollen. Wenn ich jetzt ins Koma falle bin ich verloren. Mühsam halte ich mich bei Bewusstsein. Ich bekomme, trotz wiederholtem Bitten, lange kein Telefon um André Bescheid zu sagen, wo ich bin. Stattdessen telefonieren die Ärzte vielleicht? Ich würde mich sowieso nicht operieren lassen, doch zusätzlich drängt sich der Verdacht auf, dass ich aus dieser Narkose nicht wieder aufwachen würde. Die Erklärung würde hinterher lauten: das kann schon mal passieren, unter zehntausend OP`s ein Fall, Restrisiko halt, ihr Herz hat den Belastungen nicht mehr standgehalten….
Herz-Centrum-Bodensee 07.12.2006

 

05.01.07  Zwangstäumung durch Obergerichtsvollzieher

Wir werden mit aller Gewalt als Zechpreller und asozial dargestellt. Wir können immer noch nicht ins Abbruchhaus, der Eigentümer hat es sich wieder anders überlegt, man schickt uns zu Fuß mit Kleinkind in der einen Hand und einem Köfferchen mit dem Nötigsten in der anderen in die kilometerweit entfernte, sogenannte 1-Zimmer “Ferienwohnung”. Die Absicht vom “Ordnungsamt” schien zu sein, dass unsere Sachen dem korrupten Vermieter als “Pfand” in die Hände fallen sollten. Wir würden sie später “auslösen” können…
Diese Wohnung erweist sich als ebenfalls mit Schimmel belastet. Das können wir inzwischen auch ohne Gutachter anhand unserer Symptome der MCS – Erkrankung beurteilen. => MCS

Wir haben die Absicht vom Ordnungsamt früh erkannt. Irgendwie haben wir es dann geschafft, mit Hilfe zweier befreundeter Rentner von der Tafel, die Wohnung selber zu räumen. Einen Teil davon haben wir gegen Naturalbezahlung in ein Lager bringen lassen. Wir hinterlassen sie leer und sauber, wir hatten noch nicht einmal Nägel für Bilder in die Wände gehauen – zum Erstaunen des Räumungsbeamten

16.01.07 Besichtigung Wohnung im sogenannten Abbruchhaus, Fürstenbergstrasse. Mit Thomas P. , dem Eigentümer und H. vom Ordnungsamt, Einzug wird besprochen und abgemacht

17.01.07 Am nächsten Tag macht der Herr H. vom Ordnungsamt erneut eine Kehrtwende und will uns die Wohnung ausreden, hält uns erneut hin und spielt weiter ein zermürbendes Spiel, obwohl am Vortag alles besprochen und geregelt worden war.

19.01.07 erneut Bittbrief an Herrn H. vom Ordnungsamt

Während wir in Konstanz ums Überleben kämpfen, haben meine Mutter, bzw. meine Eltern, keinen Kontakt zu uns. Aber zum Verteidiger des Wahrsagers hat meine Mutter schon Kontakt. Auf Antrag des Verteidigers vom Wahrsager soll meine Mutter ebenfalls als Zeugin geladen werden. Was sagt uns das? Das Gericht folgt diesem Antrag. Am Gerichtstag erscheint meine Mutter nicht.  Mutter als Zeugin  Ladung Zeugin E. Geise LG KN 24.01.07 )
Kommentar: Ich kann erkennen aus dem Brief, dass meine Mutter dem Verteidiger des Betrügers gegenüber geäußert haben muss: dass ich ihr gegenüber strafbare Handlungen vorgenommen haben soll ! Welche ? Sie muss also anderen erzählen, dass ich sie “übers Ohr” gehauen haben soll !

24.01.07 Hauptverhandlung im Strafverfahren gegen d. “Wahrsager”

26.01.07 Andre allein zu Herrn H., (Ordnungsamt), ich kann es nicht mehr:  … er könne es jetzt noch nicht entscheiden. Er müsse erst noch den Justizialrat (!) fragen…”, sagte er im letzten Gespräch. Inzwischen sind wieder mehrere Wochen vergangen. Er beschimpft und beleidigt André, “… er wäre ja nicht unser Kindermädchen und wir hätten uns ja selbst in die Lage gebracht…”

31.01.07 Wir treffen den Eigentümer Herrn P. am Abbruchhaus.
Es wird eine Nutzungsvereinbarung erstellt, sie beginnt am 01.02.07 und ist befristet, wobei das Ende der Laufzeit nicht festgelegt wird, “Massivhaus Bodensee GmbH” und das Bürgeramt Konstanz sind berechtigt, die Vereinbarung nach vorheriger Ankündigung von zwei Monaten auf Ende des darauffolgenden Monats zu kündigen… “

Zuerst sollten wir einen befristeten Mietvertrag über 1 oder 1,5 Jahre bekommen, jetzt werden wir durch “polizeirechtliche Verfügung in die leerstehende Wohnung… eingewiesen…. Die Einweisung wird immer nur befristet für maximal zwei Monate erteilt..”

“Einweisung hat lediglich Überbrückungscharakter…. Durch diese Einweisung wird weder ein Besitzstand noch ein Bleiberecht begründet…. wurde die Einweisung zunächst bis 31.03.07 befristet.”

Wir haben also keinen (befristeten) Mietvertrag und damit auch keine Rechte. Trotzdem verlangte man Kaution von 1000,- €, eine Selbstauskunft und den Nachweis einer Haftpflichtversicherung ! Wir haben monatelang um Einzug gekämpft und jetzt ein Bleiberecht von erstmal zwei Monaten, die Wohnung ist leer und hat auch keine Küchengeräte,…   Bescheinigung für Familie Peters

05.02.07  Polizeiliche Einweisung von uns ins Abbruchhaus   Bescheid Einweisung

01.03.07 Urteil gegen Lehmann (Wahrsager) nach ca. 17 Monaten !
Drei Jahre Haft wegen schweren Betrugs, (ohne Bewährung, da vorbestraft)

 

“Stern” macht uns lächerlich
Direkt nach dem Urteil kamen verschiedene Journalisten auf uns zu. Wie kann man in der Situation die Qualität ihrer Arbeit beurteilen? Mehrere gut meinende Menschen hatten uns den Rat gegeben, uns an die Presse zu wenden. Welche? Wir entschieden uns für eine Dame vom “Stern”. Dies sollte sich als Fehlgriff erweisen. Sie machte uns im Artikel lächerlich und schlachtete unsere Situation auf üble Weise aus. Der Leser soll sich über unsere Situation ergötzen.

Im Nachhinein sind wir uns ziemlich sicher, jeder anwesende Journalist hätte in etwa gleich geschrieben. Es ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr, dass sich ein Großteil der Journalisten mit Gerichten und Behörden absprechen über die Inhalte ihrer Artikel, darüber gibt es inzwischen diverse Veröffentlichungen.

 

 

Aprilscherz 2007   – wenn es nicht so traurig wäre

Psychotests statt Hilfe – für uns ist alles nur pervers

„Pädagogische Maßnahme“ für unser Kind statt wirklicher Hilfe. Wir sind vergiftet und sollen zum Intelligenztest mit unserem Kind

Auf unsere Bitten um (Betreuungs)-unterstützung für unseren 6-jährigen Sohn wurde uns bei dem Caritasverband Konstanz e.V. eine Anzahl von “heilpädagogischen Maßnahmen in der Frühförderung” gewährt. Für unser Kind zwar kurze Zeit Freude, für uns als Eltern jedoch eine zusätzliche Belastung und weder für Eltern noch Kind wirkliche Hilfe. An- und Abreise quer d. Konstanz für weniger als eine Stunde: “ Untersuchung mit Spielsequenzen”.

Die gesamte Maßnahme einschließlich Intelligenztest bei unserem Sohn, fühlte sich in unserer Situation an wie der blanke Hohn.

Auch wenn uns die abschließende schriftliche Diagnostik einen weiteren Beweis liefert, dass seine festgestellten Defizite genau die Auffälligkeiten beschreiben, die den Ausdünstungen von Holzschutzmitteln und Schimmelpilzen zugerechnet werden müssen.

Ausüge aus der “Entwicklungsdiagnistik” vom 04.05.2007
Der Kontrast zwischen seiner, sehr wohl vorhandenen Intelligenz und den Schwächen in der Konzentration macht die Auswirkungen der Gifte aus der Wohnung besonders deutlich:

„M. zeigte sich uns als kontaktfreudiges, selbstbewusstes, interessiertes und aufgewecktes Kind. Er hatte ein sehr großes Spielbedürfnis mit gut geplanten und strukturiertem Spielaufbau und spielte in guter Interaktion. Er kannte bereits Ziffern im Hunderter Bereich, zählte sicher und begann zu rechnen. Er zeigte insgesamt eine schnelle Auffassung und Umsetzung und gute vorschulische Fähigkeiten. Gezielten Anforderungen stellte er sich mit Nachdruck.
In den Testsituationen hatte er nach ca. ½ Stunde Konzentrationseinbrüche, war stellenweise akustisch abgelenkt und zeigte deutliche Schwächen im Kurzzeitgedächtnis und bei der Hörmerkfähigkeit. Er verweigerte sich jeweils massiv nach den Spiel- und Bewegungssequenzen Schluss zu machen….. … Grobmotorik: leichte Gleichgewichtsunsicherheiten….
Er malte sehr gewandt, mit sicherer räumlicher Aufteilung und mit Fähigkeiten, die eher über sein Alter hinaus gehen…. M. drückt sich hier gut verständlich aus…“

 

 

Oktober 2007  Beispiel für Jobcenterwahn und Rentenirrsinn

Wir sind vergiftet und mit unserer „derzeitigen Lebenssituation unzufrieden“ aber arbeitsfähig Nach Feststellung meiner Arbeitsunfähigkeit durch den Amtsarzt vom Jobcenter dauert es 11 Monate!, bis diese Untersuchung durchs Jobcenter schriftlich bestätigt wird. Nun werde ich aufgefordert, „unverzüglich Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen. Nachdem man fast ein Jahr braucht um mir das mittzuteilen, wird mir eine Frist gesetzt, innerhalb weniger Tage den Nachweis über meine Antragsstellung im Jobcenter einzureichen.

Auf meinen Antrag bekomme ich diesmal, nach diesmal kurzer Wartezeit, Mitte Januar 2009 einen Ablehnungsbescheid:

„Nach den ärztlichen Untersuchungsergebnissen ist die Erwerbsfähigkeit durch folgende Krankheiten oder Behinderungen beeinträchtigt:

Restbeschwerden nach mehrmonatiger Belastung von Pestiziden/Holzschutzmittel (u. a. PCP und Lindan); Unzufriedenheit mit der derzeitigen Lebenssituation; Cholesterinämie; Supraventrikuläre Tachycardie, Kontrolle anstehend.

Mit dem vorhandenen Leistungsvermögen können auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Tätigkeiten im Umfang von mindestens sechs Stunden täglich ausgeübt werden.

Bei diesem Leistungsvermögen liegt weder eine volle noch eine teilweise Erwerbsminderung bzw. Berufsunfähigkeit vor. „

 

 

 

Sie kalkulieren auch den Tod unseres Kindes mit ein
Zusätzliche Belastungen im Abbruchhaus

Nachdem erst gar nicht vermietet werden soll, quartiert man auf einmal eine Frau mit zwei Söhnen im EG ein. Hat sie einen Mietvertrag oder auch zufällig polizeiliche Einweisung? Beides seltsam. Wir sollen uns den maroden Dachboden, auf dem wir noch ein paar persönliche Sachen aufbewahren, mit den uns fremden Personen teilen. Sie wäscht ständig und verbraucht riesige Mengen billige, duftstoffhaltige Waschmittel, das ganze Haus ist davon eingenebelt und auch draußen zu riechen. Für MCS – Erkrankte und sensible Menschen ganz schlimm. Wer glaubt da noch an Zufall? So können wir den kleinen Balkon zum Garten auch fast nie benutzen und müssen die Fenster geschlossen halten, auch wenn das nur teilweise hilft.

Mitarbeiter vom Hauswirt verschütten “versehentlich” große Mengen an Heizöl im Keller. Es wird natürlich nicht entfernt. Supergau für Kranke und Gesunde. Sollen wir noch glauben, dass das nicht vorsätzlich geschah ?

10.03.08 Wir sitzen tagelang in der kalten Wohnung, Heizung defekt.
Als wir den Vermieter darauf hinweisen, werden wir beschimpft. Wir hatten uns über die zahlreichen Mängel in der Wohnung nie beschwert. Während der ganzen Mietzeit ließ sich u. a. die Wohnung nicht normal beheizen. Trotz keiner Rechte, da ohne Mietvertrag und permanenter Situation auf dem Schleudersitz, nimmt der Hauswirt noch anständig Miete, 630,- € “warm” mit anschließender deftiger Nachzahlung.

 

Früher hat man solche Menschen, die man beseitigen wollte, den Löwen vorgeworfen. Heute macht man es so. Und wenn sich dieser “Abschaum” nicht selbst vor den Zug wirft, wofür die Zugstrecke Konstanz – Reichenau berüchtigt ist, dann erhöht man die Dosis der Schikane, so wie bei uns. Und irgendwann, so scheint man sich sicher, geschieht ein Unglück…. und man ist das Problem los, denkt man.
– unser Sohn konnte krankheitsbedingt weder in den Kindergarten, noch eingeschult werden, für uns bedeutet das auch ihn ganztags zu betreuen, wo wir selber am Ende unserer Kräfte sind
– Der Amtsarzt vom Jobcenter forderte mich auf, Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen, nach monatelangem anstrengendem Prozedere wurde die Rente abgelehnt
– die Krankenkasse verweigert sogar eine Mutter-Kind Kur, die Atteste vom Umweltmediziner reichten nicht aus, obwohl eine Kur normal auch ohne Befunde, d.h. eine prophylaktische Angelegenheit ist, offizieller Grund: unsere Versichertenzeit sei zu kurz

– Ines und Elly Stiftung (für unverschuldet in Not geratene Frauen) lehnt Hilfe ab, da “Antragsvoraussetzungen” nicht erfüllt seien Ines-Elly-Dahm-Stiftung-Konstanz

– Jugendamt lehnt Hilfe ab (Betreuungshilfe für unser Kind)

– Schuldenberatungsstelle hilft, als fast einzige Instanz, Insolvenzantrag auf den Weg zu bringen

– immerhin: der Mittagstisch von der Tafel der Caritas lehnt uns nicht ab

Mit einen Entsafter vom Flohmarkt, Gemüse von der Tafel und Beistand von “Oben” entgifteten wir unseren Körper.

 

Die zwei Gerichtsverfahren enden:

Wohnung:
Mietminderung war zu unrecht, Zwangsräumung zurecht, Schadstoffbelastungen unerheblich, angeblich unterhalb der Grenzwerte und ohne Gefahr für die Gesundheit. Die weiteren gravierenden Mängel in der Wohnung: z.B. 25 % weniger m² als im Mietvertrag angegeben und damit auch Wuchermiete und Eingehungsbetrug, sowie grob fahrlässige Balkongitterbefestigung, Schimmel im Keller und weiteres…., wurde allesamt unter den Tisch fallen gelassen. Die Gutachten von uns zu bezahlen. Die 9000 € für Küche und Kaution wurden komplett einbehalten und “verrechnet”…

Sinti und Roma Wahrsager
Von der Anzeige bis zur Verurteilung des vorbestraften Wahrsagers (schwere Körperverletzung und unerlaubter Waffenbesitz), dauert es …… Monate
Obwohl das Gericht ihn des schweren Betrugs zu 3 Jahren Haft verurteilte, ließ man unter polizeilicher “Beobachtung” das Betrugsgut, unsere Fahrzeuge, ziehen. Es wurde auch kein Gutachten über den Wert der Fahrzeuge erstellt, obwohl das den Richter in der Verhandlung wunderte, angeblich wollte man Kosten “sparen”, man ließ den Schadenswert/Verlustwert auf ca. ein Viertel des tatsächlichen Wertes schrumpfen. Man orientierte sich am Verkaufswert (die Fahrzeuge wurden verramscht), statt am tatsächlichen Wert. Hausdurchsuchungen wurden immer wieder verschoben, u.s.w.,

Im Rückblick betrachtet kann man den Eindruck gewinnen, dass man auf unseren Tod wartete, um den Betrüger dann laufenzulassen. Man hoffte, “die Sache” erledige sich von selbst

Man verweigert die Hilfe zum Auszug und ließ uns über 26 Monate in der vergifteten Wohnung, setzte uns dann krank mit Kleinkind in eine andere belastete 1 Zi-Wohnung und wies uns anschließend polizeilich ein in ein Abbruchhaus. Man schien sich sicher, dass wir das nicht überleben und auch zu beabsichtigen.

 

 

Wir entkommen der Hölle von Konstanz

Der Abriss des Hauses, in dem wir untergekommen waren, verzögert sich. Wir hatten so gut wie keine Chance eine andere Wohnung zu finden und befanden uns nach wie vor auf dem Schleudersitz. Auch waren wir auf einen schadstoffarmen Altbau angewiesen. Inzwischen waren zwei Jahre vergangen und die Lage schien aussichtslos. Die Hartz VI Situation war ebenfalls irre belastend. Man musste jederzeit mit der Willkür der Behörden und mit Sanktionen rechnen.
In dieser Zeit erreicht uns die Nachricht vom Tode von André´s Vater. Wir dachten darüber nach, besonders auch unserem Sohn zuliebe, den Kontakt zu meinen, inzwischen betagten Eltern noch einmal zu suchen. In der Hoffnung, dass die Eltern in ihrem hohen Alter nur noch einen Wunsch haben: Frieden mit den Kindern. Ich machte mich, noch immer nicht wirklich belastbar, auf die beschwerliche Reise. Unsere Gesundheit hatte sich, trotz einiger Rückschläge, dank unserer speziellen Maßnahmen und konsequenten meiden und beachten vieler Dinge im Alltag eines MCS – Erkrankten, gebessert. Die Heilungschancen sind normalerweise sehr gering.

Beim ersten Besuch nach über 6 Jahren erlebte ich ein unterkühltes Wiedersehen und erfuhr vom Verkauf des Nachbarhauses.

Zurück in Konstanz berichtete André, dass er exakt die Summe erben würde, die das Haus in Horn kosten solle.
Das Haus sprach uns an. Wir erkundeten es aus der Ferne. Ein sehr alter und solider Steinbau, preiswert und vor allem nicht (kaputt)-saniert, d.h. keine modernen Dämmsysteme und wenig andere Schadstoffe verbaut. Es war auch hier jahrzehntelang nichts gemacht worden, was für uns wichtig war. Es hatte zuletzt eine ältere Dame darin gewohnt. Für uns hilfreich in den eigenen vier Wänden zu wohnen, eine unbelastete Mietwohnung für MCS Erkrankte zu finden, kann außerdem sehr problematisch sein. Wir empfanden es damals als Wink des Schicksals und die Chance Konstanz zu verlassen.

 

https://youtu.be/cyrdPtEHKzE